Weltreligionen

4 Jul

Unsere Fragen:

– Was für Traditionen sind in denen, von uns eher unbekannten Religionen, vertreten?

– Aus welchen Gründen entscheiden sich Menschen für ihre Religion?

– Inwiefern beeinflussen diese Religionen ihr Leben bzw. ihren Alltag?

 

Islam: Wie wird man Moslem, Was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau in dieser Religion und was für Traditionen gibt es?

Wenn man dem Islam beitreten will, muss man zunächst ein Bekenntnis vor Zeugen ablegen: “Ich bezeuge , dass es keinen Gott außer Allah gibt und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist.” Zudem muss man den Zeugen beweisen, dass man den islamistischen Lebensstil anerkennt und natürlich auch auslebt. Dabei wird betont, dass der Islam kein Glaubenssystem ist, sondern nur eine Art zu leben.

Im Islam gibt es allerdings viele Verpflichtungen, die zu erfüllen sind. Dazu gehören das Beten, das Fasten, die Armenabgabe, und die Pilgerfahrt, welche die Frauen und die Männer erfüllen müssen. Für die Frau gilt jedoch, dass sie das Beten auch ausfallen lassen darf. Beim Fasten müsste sie es aber noch nachholen.

Diese Tradition, auch Ramadan, gehört nämlich zu den fünf Säulen der Religion und ist somit Pflicht. Ramadan läuft so ab, dass der Moslem von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst, trinkt und auf den Geschlechtsverkehr verzichtet. Dies wird als das „äußere“ Fasten bezeichnet. Beim inneren Fasten wird noch mehr darauf geachtet, keine Sünden zu begehen und sich zu verinnerlichen, dass man wahrhaftig von Gott abhängig ist. Mit diesem Vorgang wird die Seele des Moslems schließlich gereinigt.

Aufgrund der vielen Traditionen wird der Alltag von einem Moslem sehr beeinflusst. Früh am Morgen steht erstmals ein Gebet an. Danach wird das rituelle Gebet auf einem Teppich fortgeführt. Dies wird vier Mal am Tag wiederholt. Freitags gehen Moslems außerdem zum Mittagsgebet in die Moschee, wobei Frauen und Männer getrennt beten. Eine der fünf Säulen des Islams besagt, dass man zudem seinen Besitz mit Anderen teilen soll. Laut dem Koran ist es jedoch nicht verboten, das Leben auch zu genießen. Reichtum, Erfolg zu genießen ist erlaubt.

Je nachdem wie man die fünf Säulen achtet, erwartet einen nach dem Tod das Paradies oder die Verdammnis, ähnlich wie beim Christentum.

 

Hinduismus: Was passiert nach dem Tod und was unterscheidet diese Religion vom Christentum?

Im Hinduismus geht man nach dem Tod von einer Reinkarnation aus. Dies bedeutet, dass Leben und Tod sich in einem Kreislauf wiederholen. Dabei wird nicht nach dem Grund für die Existenz der Menschheit gesucht. Dies ist also der Unterschied zwischen dem Hinduismus und dem Christentum. Darüberhinaus sieht man den Körper eines Menschen eher als Hülle für seine Seele. Hinduismus ist zudem eine freiere Religion, da ein Angehöriger nicht gleich einer Gruppe im Hinduismus beitreten muss.

 

Zusammenfassung unserer „Erkenntnis“ zur Erkenntnistheorie

2 Mai

Wir haben uns mit den Vorraussetzungen für die Erkenntnis auseindergesetzt und dabei überlegt, welche Erkenntnistheorie für uns am plausibelsten ist. Es gibt viele verschiedene Erkenntnistheorien und niemand ist sich wirklich einig was Realität wirklich ist. Die Wissenschaft gibt uns so viele Beweise für sämtliche Geschehnisse und doch zweifeln wir an der „Wahrheit“.

Wir sind der Meinung, dass die evolutionäre Erkenntnistheorie mit unseren Erfahrungen/unserem Erlerntem der letzten Wochen in Einklang steht. Für uns beginnt die Realität dort, wo wir anfangen wahrzunehmen und wir wir die Welt sehen. Außerdem wurde so viel der Wissenschaft belegt, dass alles eigentlich einen Sinn macht. Wir glauben also daran, was wir herausfinden, und was wir wahrnehmen, von den Erfahrungen früherer Generationen, um daraus zu profitieren.

Erkenntnistheorien

2 Mai

Empirismus:
Durch die Erfahrung, die aus Beobachtung innerer oder äußerer Erscheinungen hervorgerufen wird erlangen wir an Erkenntnis.

Positivismus:

Durch das Beobachten verschiedener Vorgänge, zB. Naturereignisse, werden Zusammenhänge geklärt. So wird auch an Erfahrung für die Zukunft gesammelt.

Kritischer Rationalismus:

Durch Erfahrung, ebenfalls durch Beobachtungen erlangt, werden diese hinterfragt und Hypothesen erstellt.

Evolutionäre Erkenntnistheorie:

Das Wahrgenommene durch unsere Sinne ist „real“. Im Laufe der Zeit entwickelte sich unser Denkvermögen und passte sich an die „Welt“ bzw. „Realität“ an.

Konstruktivismus:

Die Wirklichkeit ist von unseren Sinnen konstruiert worden, und somit nicht real.

Die Einheit über die Erkenntnistheorie

2 Mai
  • Wie erkennt man etwas, wie wissen wir, dass etwas wahr ist?

     Wir können nie wissen, ob etwas wirklich wahr ist.

 

  • Welche Theorien/Vergleiche/Bilder/Beschreibungen über die Wahrheit und Wahrheitsfindung gibt es

     – Man erkennt die Wahrheit erst nach dem Tod

     -Man geht mit Wahrnehmungen um, nicht mit der Außenwelt (Idealismus)

     – Man erkennt sie nie und kann nur hoffen, etwas zu wissen

     – Das was man tut und denkt ist immer real

     – Die Wissenschaft liefert Gewissheit

 

  • Welchen Wert hat die Wahrheit überhaupt für uns?

Wir wollen unbedingt in der Wahrheit / der Realität leben doch letztendlich würden wir es         nicht bemerken falls es anders wäre. Sobald wir wüssten, dass unser Leben falsch ist würden wir natürlich in der Realität leben wollen, doch solange wir es nicht wissen, ist es praktisch unwichtig da wir selbstzufrieden in Ungewissheit schwelgen und uns selber für schlau halten.

Matrix

25 Apr

Frage: “Würdest DU die rote oder die blaue Pille nehmen, also die Wahrheit wissen wollen oder die Scheinwelt bevorzugen?”

Beantwortet diese Frage mit einer sokratischen Selbstbefragung

Wir nehmen die rote Pille.

Wieso nimmst du die rote Pille?

Weil wir nicht im Schein leben wollen.

Wieso wollt ihr nicht im Schein leben?

Weil man dann Ungewissheit hat und nicht sicher ist ob alles nur gespielt ist.

Wieso wollt ihr keine Ungewissheit?

Weil wir neugierig sind und weil wir wissen wollen ob unsere Gefühle echt sind.

Wieso seid ihr neugierig?

Weil wir immer weiter nach der Wahrheit forschen wollen.

Wieso wollt ihr immer weiter forschen?

Weil wir danach streben möglichst viel zu wissen.

Wieso strebt ihr danach möglichst viel zu wissen?

Weil Wissen beruhigt und man sich sicher fühlt. Mit Wissen behält man den Überblick.

Wieso fühlt man sich durch Wissen sicher?

Weil man dann weiß, was auf einen zukommt.

Wieso muss man wissen was auf einen zukommt?

Damit man sich vorbereiten kann.

Wieso muss man sich vorbereiten?

Weil man sonst unüberlegte Entscheidungen trifft.

Wieso trifft man sonst unüberlegte Etscheidungen?

Weil man einfach irgendwie handelt, wenn man zu wenig Zeit zum nachdenken hat.

Wieso handelt man sonst irgendwie?

Weil man mit der Situation überfordert ist und das Gefühl hat einfach irgendwas tuen zu müssen.

Wieso hat man das Gefühl etwas tuen zu müssen?

Weil man sich den verschiedensten Situationen im Leben stellen muss.

Wieso muss man sich den Situationen stellen?

Weil man nicht die Augen verschließen darf sondern am Leben mit all seinen guten und schlechten Seiten teilhaben muss.

Warum darf man nicht die Augen verschließen?

Weil man sonst in einer Scheinwelt leben würde und die Realität sinnvoller ist da der Schein eine unwirkliche Einbildung ist.

Aufgabe 2:

Schreibe eine Geschichte in der deutlich wird, wie schwierig die Entscheidung zur Wirklichkeit sein kann und nimm darin Stellung zu folgendem Zitat von Nietzsche:

“Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, dass sie welche sind”

Eine Frau hat eine Familie in der alle ihre Verwandten an Krebs erkrankt sind. Sie wurde einmal als sie Siebzehn war auf Lungenkrebs untersucht. Diagnose: Kein Krebs.Mittlerweile ist sie 25 und immer mehr ihrer Verwandten erreichen das Endstadium des Krebes. Sie hat nun die Wahl ob sie sich testen lassen will und der Krebs vielleicht noch im Anfangsstadium zu entfernen ist. Die Diagnose mit siebzehn war also kein Krebs und offiziell ist sie nicht erkrankt. Da sie nicht weiß ob sie Krebs hat, denkt sie es ist die Wahrheit, dass sie gesund ist, denn sie vertraut dem Doktor. Schließlich geht sie zum Arzt und testet sich abermals. Diagnose: Krebs. Die Wahrheit ist in wenigen Worten zu einer endlos großen Lüge geworden.

La Condition humaine, Rene Magritte, 1933

18 Apr

Schau dir das Bild von Rene Magritte (s. auch Folie) an und beschreibe es in deinem Blog so ausführlich, dass man es sich gut vorstellen kann, ohne das Bild gesehen zu haben.

Das Auge des Betrachters ist in dem Gemälde „La Condition humaine“ ,von Rene Magritte des Jahres 1933, vom Inneren eines Zimmers, auf ein Fenster gerichtet, vor dem eine Staffelei steht. Auf der Staffelei steht  ein Gemälde einer Landschaft, die die Umgebung von draußen perfekt ergänzt. Einzig und allein ist  nur erkennbar, dass es sich nicht um die Wirklichkeit handelt, da das Bild minimal auf die Gardinen überlappt und die auf den ersten Blick in der Luft schwebende Spitze der Staffelei. Auf den ersten Blick scheint es sich also um ein Bild zu handeln, bei dem  die „Dimensionen“ nicht proportional zueinander sind.

Schreibe zu mind. 3 Fragezeichen (s. Bild auf der Folie) eine passende Frage auf und beantworte sie.

–> Ist der Baum, der auf dem Bild vorhanden ist, wirklich in der Realität vorzufinden?

Das muss zwangsläufig nicht so sein, aber er würde sehr gut in die Landschaft passen.

–> Ist das braune in der Luft ein eigenständiger Gegenstand oder gehört es zur Staffelei?

Man kann sich nicht sicher sein aber wenn man die anderen Faktoren wie die Staffeleibeine auf dem Boden mit einbezieht wäre alles andere unlogisch. Von dem Ganzen abgesehen ist es physikalisch nicht möglich, dass dieses Holzstück in der Luft schwebt.

–> Wozu gehört der weiße Streifen im Bild?

Berücksichtigt man die anderen „Fehler“ des Bildes, lässt sich daraus schließen, dass es sich um die eigentlich nicht zu sehende Seite des Gemäldes handelt, welche nur aus einem bestimmten Blichwinkel zu sehen ist.

Verfasse dann einen Artikel, in dem du das folgende Zitat mit dem Bild in Verbindung bringst und auch deine Meinung dazu sagst.

Zitat:

Und so sehen wir die Welt: Wir sehen sie als etwas außerhalb von uns Befindliches, obwohl sie nur eine geistige Darstellung dessen ist, was wir in uns erleben.

Rene Magritte

Wir finden, dass das Zitat von Rene Magritte sehr gut erklärt, wie unsere Wahrnehmung auch von der Außenwelt beeinflusst wird, jedoch ist das was wir sehen nicht nur eine geistige Darstellung sondern ist ein Teil der Wirklichkeit. Vielleicht erkennen wir nicht immer das Ganze doch das bedeutet nicht, dass der Teil den wir sehen eingebildet oder falsch ist. In Verbindung mit dem Bild, wird das Zitat noch deutlicher.  Die Außenwelt, von uns befindlich, ist die Landschaft außerhalb. Die geistige Darstellung ist durch die Leinwand dargestellt.

 

 

Die Irrfahrt der Erkenntnis

11 Apr

Übertrage die Geschichte auf jemanden, der nach der wirklichen Welt, nach der Wahrheit sucht. Was bedeutet die Geschichte dann für unsere Wirklichkeit? Schreibe dazu einen Artikel in deinen Blog

Ein Chiruig steht vor dem Eingriff seines Lebens. In der Nacht vor seiner großen Operation beginnt er jedoch an seiner Urteilsvermögen zu zweifeln:

Ist es der richtige Weg, diese OP durchzuführen, die klinische Studie weiter zu führen und ein solch großes Risiko für den Erfolg einzugehen? Entweder rette ich dem Patienten und vielen weiteren Menschen das Leben, oder , und wahrscheinlicher, beende ich mit dem Eingriff sein Leben und kann nicht mit Sicherheit davon ausgehen, ob mich dieser Tot voranbringt und die klinische Studie überhaupt jemals Leben retten wird. Sind es die paar Monate die der Patient noch hat es wirklich wert?

Am nächsten Morgen folgte der Chiruig seinem Bauchgefühl. Wenn er wirklich alles gut durchdacht hat, kann er viele Menschen retten. Er kann diese Familien nicht enttäuschen, die ihm vertrauen und ihn als die letzte Chance sehen. Sollte die Operation missglücken hat er es trotzdem versucht. Die Verbliebenen könnten es verstehen. Irgendwann könnten sie die Vergangenheit akzeptieren und wenn Menschen mit dem Tod umgehen können, kann er auch seine Vergangenheit verstehen und damit leben. Immerhin gibt es noch Hoffnung auf Heilung. Es würde ihn ewig verfolgen, würde er nicht alles geben sondern aufgeben. Denn man sollte immer Vertrauen in sich haben und sich auch auf seine Fähigkeiten verlassen. Manchmal muss man einfach springen.